Bedeutende Jahreszahlen (entnommen aus "Bilder aus vergangenen Tagen")

Bodenfunde weisen Besiedlung des Kesseltales in der Steinzeit, Bronzezeit und Keltenzeit nach. Aus der Römerzeit sind Spuren einiger "Villa rustica" festgestellt. Die Alemannen gründeten Siedlungen im Kesseltal. Reihengräberfelder bei Bissingen und Zoltingen sind gesichert.

1140 Erstmalige urkundliche Erwähnung von Bissingen. Edelherren von Hohenburg und Fronhofen sind genannt.
1271 Nach dem Aussterben der Hohenburger kam die Herrschaft Hohenburg-Bissingen in die Hand der Grafen von Oettingen.
1281 Bissingen wird in einer Urkunde vom 24. Januar 1281 erstmals als Markt bezeichnet.
1455 Mit der Herrschaft Hohenburg geht Bissingen in den Besitz des Hans Schenk von Schenkenstein über.
1557 Feldhauptmann Sebastian Schertlin von Burtenbach kauft die Herrschaft Hohenburg-Bissingen. Der Herrschaftssitz kommt nach Bissingen, das Schloss wird gebaut, Bissingen wird evangelisch.
1568 Die Herrschaft Bissingen geht an den katholischen Konrad von Bemelberg über.
1632 - 1634 Die Schweden verheeren im 30-jährigen Krieg das Kesseltal. Die Pest dezimiert die Bevölkerung.
1661 Graf Ernst von Oettingen-Wallerstein kauft die Herrschaft Bissingen. Das Schloss wird wiederholt Witwensitz und findet als Amtsgebäude Verwendung.
1718/1719 Graf Ignaz von Oettingen-Wallerstein, der in Bissingen Hof hält, lässt auf eigene Kosten den Kirchturm bauen.
1755 Am 18. Oktober suchte eine verheerende Feuersbrunst den Markt heim.
1796 Im Zuge der Revolutionskriege drangen französische Truppen ins Kesseltal vor. Eine Viehseuche folgte dem Truppendurchzug.
1806 Bissingen kam mit Oettingen-Wallerstein an Bayern. Ab 1806 bestand in Bissingen ein Justizamt.
1819 Am 23. Mai 1819 erblickte in Bissingen Friedrich Schreiber, der spätere Erzbischof in Bamberg, das Licht der Welt.
1845 Dem in Dillingen erkrankten Studenten Sebastian Kneipp, dem späteren "Wasserdoktor", wird Bissinger Sprudel verordnet.
1862 Das Landgericht Bissingen wurde aufgelöst.
1876 Am 01. Januar Errichtung des Standesamtsbezirks Bissingen, der Bissingen, Buggenhofen, Gaishardt, Göllingen, Hochstein, Kesselostheim und Unterbissingen umfasst. Diese sieben Gemeinden gehören auch zum Schul- und Pfarrsprengel.
1904 Der Plan einer Kesseltalbahn bewegte die Gemüter. Das Projekt scheiterte 1913.
1906 Apotheker Max Premauer entdeckte die heilkräftige Quelle bei Bissingen, die dem Förderer Generaldirektor Ludwig Auer zu Ehren den Namen "Auerquelle" erhält.
1912 Die Fassung der Auerquelle erfolgt in 43 Meter Tiefe.
1926 Der Besitzer der Stegmühle, Anton Linder, erschloss die "Johannisquelle", die man schon seit über 100 Jahren als "Gesundheitsbrünnlein" kannte.
1931 Eröffnung des neu erstellten Badehauses der Auerquelle.
1935 Einweihung des neuen Schwimmbades in Bissingen.
1937 Die Auerquelle erweitert durch Neubau zum "Kurhaus".
1945 Am 23. April 1945 besetzten amerikanische  Verbände Bissingen.
1946 Die Bevölkerung im Kesseltal steigt durch Heimatvertriebene um 50 Prozent.
1956 Feierliche Einweihung der gemeindlichen Wasserversorgung.
1965 Die neue Volksschule wird eingeweiht.
1965 Eine neue Molkerei nimmt den Betrieb auf.
1971 Die Gemeinden Buggenhofen, Burgmagerbein, Gaishardt, Göllingen, Hochstein, Kesselostheim und Unterbissingen werden am 01. Juli 1971 in den Markt Bissingen eingegliedert.
1972 Ab 01. Januar 1972 Eingliederung der Gemeinden Diemantstein, Fronhofen, Thalheim und Warnhofen nach Bissingen.
1974 Bissingen erhält ein neues Gemeindewappen.
1975 Am 01. Juni 1975 Einweihung des neuen Kindergartens.
1978 Zum Markt Bissingen gehören ab 01. Mai 1978 auch die Gemeinden Oberliezheim, Stillnau, und Unterringingen mit Leiheim, Oberringingen und Zoltingen. Die Großgemeinde umfasst nun 18 ehemals selbstständige Gemeinden mit 3.362 Einwohnern und 64,16 km² Fläche.
1979 Der neue Sportplatz und das Sportheim erhalten im Juni die Weihe.
1981 Bissingen feiert sein 700-jähriges Bestehen als Markt mit einer Reihe von Veranstaltungen der verschiedenen Vereine.