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Das Soundformat MP3 (Moving Picture Expert Group Audio Layer III) wurde vom Erlanger Fraunhofer Institut entwickelt.
Mit MP3 wird eine sehr hohe
Audio-Komprimierung erziehlt, die bis zu 90 % einer Musik-CD einspart und dies ohne
hörbaren Qualitätsverlust.
Bei der Komprimierung gehen viele Höhen und Tiefen verloren, die von Lautsprechern nicht
wiedergegeben werden können bzw. für den Menschen nicht hörbar sind. Das Ohr kann
Signale, die unter der Hörschwelle liegen nicht wahrnehmen.
Bei der Reduktion von 1,4 MBit auf 128 KBit - das ist der Faktor 11 - hört man praktisch
keinen Unterschied. Bei der Reduktion auf 16 KBit - das entspricht dem Faktor 80 - sind
Qualitätseinbußen zu hören.
Da MP3 die Sounddateien um das Zehn- bis Zwölffache verkleinert ist das Format
besonders für das Internet interessant, da sich so Musikstücke in CD-Qualität in
akzeptabler Zeit herunterladen lassen. Ein drei Minuten langer Titel ist bei
störungsfreier ISDN-Verbindung in gut sechs Minuten auf der Festplatte. Ohne MPEG 3
würde es etwa 78 Minuten dauern. Ein weiterer Vorteil: Wer die Daten aus dem Netz geladen
hat, kann sie sich nicht nur mit einer speziellen Software anhören, sondern auch in
herkömmliche Wave-Dateien umwandeln.
Mit einem Audio-CD-Player kann das MP3-Format nicht abgespielt werden.
Erreichbare Kompression mit MP3
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