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Die von Windows
angelegte Auslagerungsdatei des virtuellen Arbeitsspeichers kann unter Umständen
sensible Daten enthalten, die später von neugierigen Personen eingesehen werden
können. Sicherheitsbewusste Anwender können eine Einstellung vornehmen, die
Windows befiehlt, Inhalte der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren des Systems
zu löschen.
Dazu führen Sie die Befehle
"Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung/Lokale
Sicherheitsrichtlinie/Lokale Richtlinien/Sicherheitsoptionen" aus. Hier können
Sie die Option "Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen
Arbeitsspeichers löschen" aktivieren
Die Autoplay-Funktion laesst sich mit TweakUI fuer Win2k oder manuell ändern: Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Cdrom (eine Zeile) ändert man den Wert für Autorun von 1 zu 0.
Beschreibung des Application Compatibility Tool
Auf der Win2000 CD befindet sich das Application Compatibility Tool. Das Programm hilft nicht bei Programmen, welche direkt auf Hardware oder Win9x spezifische VXDs zugreifen wollen. Allerdings kann man bei den Programmen das Tool einsetzen, welche eine bestimmte Servicepack-Version von Windows NT erfordern oder Win2000 ablehnen, da sie nicht davon ausgehen, dass NT über eine DX-Schnittstelle oder USB verfügt. Die Funktion Disable Heap Manager on Windows 2000 bewirkt, dass die erweiterte Speicherwaltung von Windows 2000 für das spezielle Programm nicht verwendet wird. Einige Programme kommen damit nicht zurecht. Allerdings hat die Einstellung auch zur Folge, dass mehr Arbeitsspeicher benötigt wird. Der Button Use pre-Windows 2000 Temp Path behebt Probleme bei Programmen, die mit zu langen Pfadangaben für den TEMP-Pfad nicht zurechtkommen ( z.B. x:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Profile\temp ). Bei Selektion dieses Parameters wird der TEMP Ordner im Root benutzt oder hiermit erstmals erstellt. Correct Disk Space detection for 2GB+ drives ist für die Fälle gedacht, wenn ein Programm die Grösse des freien Plattenspeichers falsch ermittelt, da Windows 2000 hierfür andere Routinen als das betreffende Programm benutzt. Zuletzt kann man mit Make the above check box settings die Einstellungen für das betreffende Programm als permanent festlegen, welche dann in der Registry gespeichert werden.
Dateipfad von Programmordner anpassen
Wer seine Programme statt auf Laufwerk C auf einer anderen Partition installiert muss bei jeder Installation den Dateipad ändern. Folgender Kniff macht dies künftig überflüssig: Klicken Sie auf "Start" - "Ausführen" und geben Sie "regedit" ein. Navigieren Sie zum Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion" und ändern Sie unter "ProgramFilesDir" den Pfad (z. B. D:\Programme).
Windows XP führt alle 60 Tage automatisch eine Desktopbereinigung durch. Diese Funktion kann man in der Registry deaktivieren. Klicken Sie auf „Start" - „Ausführen" und geben "regedit" ein. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer/Desktop/CleanupWiz". Legen Sie einen neuen DWORD-Wert mit dem Namen "NoRun" an. Stellen Sie den Wert "NoRun" auf "1". Die Desktopbereinigung ist nun abgeschaltet. Stellt man den Wert auf "0" so ist die Desktopbereinigung wieder aktiv.
Dr. Watson schreibt nach einer allgemeinen Schutzverletzung ein Speicherabbild auf die Festplatte. Dieses verzögert das Weiterarbeiten, kostet Plattenplatz und bringt den meisten Usern keinen Vorteil. Das Log-File bleibt dort ungenutzt bis es gelöscht wird. Um zu verhindern dass solche Dateien erstellt werden starten Sie den Registry-Editor und gehen Sie dann in den Registry-Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion". Löschen Sie hier den gesamten Schlüssel »AeDebug«. Die alten Log-Dateien können Sie bedenkenlos löschen. Die Dateien verstecken sich im Verzeichnis C:\DOKUMENTEUNDEINSTELLUNGEN\ALLUSERSDOKUMENTE\DRWATSON und haben die Endung ».log«.
Besitzer von Plug
and Play-Geräten oder ZIP-Laufwerken benötigen zum Aktivieren der Geräte oft den
Gerätemanager. Dieser kann unter Windows 2000 mit einer Verknüpfung
x:\WINNT\system32\devmgmt.msc (X=Laufwerksbuchstabe) gestartet werden. (Windows
9x/Me-Nutzer erstellen eine Verknüpfung zu c:\windows\control.exe
sysdm.cpl,system,1 )
Beim Gruppenrichtlinien-Editor handelt es sich um eine Kommandozentrale zum Verwalten von Computer- und Benutzerkonfigurationen, Softwareeinstellungen, Windows-Einstellungen und administrativen Vorlagen. Das Tool finden Sie unter C:\WINDOWS\system32\gpedit.msc
MS Messenger unter XP deinstallieren
Der MS Messenger lässt sich hier nicht ohne weiteres deinstallieren da er unter Software nicht auftaucht. So klappt es mit der Deinstallation: Gehen Sie im Arbeitsplatz in das Verzeichnis "C:\Windows\Inf" und öffnen die Datei "sysoc.inf" mit dem Editor. Entfernen Sie alle ",hide" aus der Datei. Speichern Sie die Datei anschließend ab. Nun können Sie den Messenger unter "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Windows-Komponenten" deinstallieren.
Ordner „Gemeinsame Dokumente" verschieben
Seit Windows 2000 gibt es den "Ruhezustand". Window sichert den Speicherinhalt auf die Festplatte. Danach kann der PC ganz ausgeschaltet werden (im Gegensatz zum Standby-Modus). Beim nächsten Start bootet er schneller und die zuletzt bearbeiteten Programme müssen nicht neu geladen werden. Klicken Sie im Startmenü "Systemsteuerung/Energieoptionen". Unter "Ruhezustand" wählen Sie "Ruhezustand aktiveren" aus. Um den PC unter Windows XP in den Modus zu schicken, klicken Sie auf "Start/Herunterfahren" und halten dann die Shift-Taste gedrückt. Nun wechselt der Button von "Standbymodus" in "Ruhezustand". Unter Windows 2000 klicken Sie auf "Start/Beenden". Wählen Sie aus der Liste "Ruhezustand" aus.
Windows XP versteckt die Optionen für die Konfiguration von Menüs, Dateien und Ordnern noch mehr als seine Vorgänger. TweakUI fasst die geheimen und versteckten Einträge in einem Fenster zusammen.
Die Funktionen:
General
Beschleunigen Sie Windows, indem Sie die Animation des Startmenüs ausschalten
und das langsame Ausblenden von Menüs verhindern. Ebenso können Sie die
Hilfe-Fenster deaktivieren, die eingeblendet werden, wenn Windows wenig genutzte
Menüpunkte nicht anzeigt.
Mouse
Entfernen Sie etwa den Schatten des Maus-Cursors, ändern Sie Geschwindigkeit und
Beschleunigung des Zeigers.
Explorer
Aktivieren oder deaktivieren Sie hier den Active Desktop, der Ihren Arbeitsplatz
als Webseite anzeigt. Zudem können Sie Windows veranlassen, die Liste zuletzt
genutzter Dateien fortzuführen.
Taskbar
Das Zusammenfassen von ähnlichen Elementen in der Taskleiste können Sie unter »Grouping«
optimal steuern. Mit Hilfe der Option »XP Start Menu« legen Sie fest, welche
Programme Windows XP in die Liste der am "häufigsten verwendeten Programme" im
Startmenü aufnimmt.
My Computer
Erstellen Sie Verknüpfungen, die bestimmen, welche Programme Ihre Medien - etwa
CD, DVD, MP3-Musik oder Fotos - öffnen sollen. Auch die Speicherorte von
Systemordnern wie den "Eigenen Dateien" oder der "Favoriten" können Sie hier
ändern.
Der Super-Fast
User Switcher und die Menü-Erweiterung »Open Command Window here«
beschleunigt den Benutzerwechsel unter XP.
Super-Fast User Switcher: Wechsel des Benutzers ohne Login. Dieses
Programm erlaubt Ihnen, zwischen mehreren angemeldeten XP-Benutzern im Stil
eines Task-Switches zu wechseln. Voraussetzung ist allerdings, dass mehr
als ein Benutzer angemeldet ist. Praktisch: Mehrere Anwender können aktiv auf
einem Rechner arbeiten.
Sparen Sie sich ein erneutes Login und die Anmelde-Animation, drücken Sie
einfach die Windows-Taste zusammen mit der Taste [Q] so oft, bis Sie den
gewünschten Benutzer in der Auswahl erreicht haben. Lassen Sie die Tasten los,
wird zum Account des gewählten Anwenders gewechselt. XP wechselt dann in dessen
Arbeitsumgebung, inklusive Desktop, Startmenü und sonstiger Einstellungen.
Eingabeaufforderung-Prompt auf Klick
Die Shell-Erweiterung für den Explorer war schon in den Vorgänger-Versionen der
Powertoys zu finden. Sie fügt dem Kontext-Menü (rechte Maustaste) von Ordnern
die Option »Open Command Window here« hinzu. Ein Klick darauf öffnet ein
schwarzes Eingabeaufforderung-Fenster in dem gewählten Ordner. Praktisch für
DOS-Spiele oder Programme, die sonst umständlich über »Ausführen« im Startmenü
geöffnet werden müssten.
Priorität von Prozessen festlegen
Wer mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeitet, kann unter Windows XP festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Die Performance einzelner Programme kann mit diesem manuellen Eingriff merklich gesteigert werden. Dies ist beispielsweise beim Kodieren von Video- oder Audiodaten sinnvoll, oder bei anderen Anwendungen mit hohen Systemanforderungen. Wechseln Sie mit "Strg-Alt-Entf" in den Windows Task Manager. Der Reiter "Prozesse" listet alle derzeit laufenden Prozesse auf. Über die rechte Maustaste lässt sich die Priorität des ausgewählten Prozesses mit dem gleichnamigen Menüpunkt auf eine von sechs Stufen festlegen.
Programme als anderer Benutzer ausführen
Unter Windows XP können Sie Anwendungen während einer aktiven Sitzung mit einem anderen Benutzerkonto ausführen, ohne sich zuvor abmelden und neu anmelden zu müssen. Dies ist praktisch, wenn ein bestimmtes Programm als Administrator ausgeführt werden muss, Sie aber nicht als solcher angemeldet sind. Suchen Sie im Windows Explorer die Anwendung die ausgeführt werden soll, und wählen Sie über die rechte Maustaste den Menüpunkt "Ausführen als".
Ein Future in Windows XP ist, dass man Bootdateien an den Anfang der Festplatte setzen kann. Dadurch wird der Bootvorgang schneller. Klicken Sie auf "Start/Ausführen" geben dort "regedit" ein und navigieren Sie zum Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptmizeFunction". Klicken Sie doppelt auf "Enable" und traben Sie als Wert "Y" ein.
Systemwiederherstellungspunkte löschen
Wenn der Speicher auf der Festplatte knapp wird lassen sich die von Windows angelegte Wiederherstellungspunkte wie folgt löschen: Klicken Sie auf „Start" - „Alle Programme" - „Zubehör" - „Systemprogramme" und öffnen Sie die "Datenträgerbereinigung". Gehen Sie auf "Weitere Optionen". Klicken Sie nun unter „Systemwiederherstellung" auf "Bereinigen". Bis auf den letzten Wiederherstellungspunkt werden nun alle gelöscht.
Tastenkombinationen für Windows XP
| Windows-Taste: | Startmenü anzeigen |
| Windows + D: | Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen |
| Windows + E: | Windows Explorer öffnen |
| Windows + F: | Suchen-Dialog anzeigen |
| Windows + STRG + F: | Suche nach Computern anzeigen |
| Windows + F1: | Hilfe- und Supportcenter anzeigen |
| Windows + R: | Ausführen-Dialog anzeigen |
| Windows + Pause: | Systemeigenschaften anzeigen |
| Windows + L: | PC Sperren |
| Windows + U: | Hilfsprogramm-Manager öffnen |
| Windows + Q: | Benutzer wechseln |
Warnhinweis beim Zugriff auf WinDir/SystemDir abschalten
Beim Zugriff mit dem Explorer auf das WinNT- oder System32-Verzeichnis, belästigt Win2k den Anwender in der Webansicht mit einem Warnhinweis. Diesen kann man deaktivieren, wenn man die Datei desktop.ini in beiden Verzeichnissen in der Form ändert, dass man den Wert ConfirmFileOp=0 auf 1 setzt.
Windows Explorer Detailansicht
Der Windows
Explorer (XP) kann weitaus mehr Details anzeigen als seine Vorgänger.
Insbesondere Multimedia-Informationen haben ihren Weg in den Dateimanager
gefunden: Interpret, Albumtitel, Genre, Bitrate, Kameramodell, Abmessungen und
mehr können in der Explorer-Detailansicht angezeigt werden. Führen Sie hierzu im
Windows Explorer folgenden Menübefehl aus:
"Ansicht/Details (Häkchen setzen). Anschließend müssen Sie in der rechten
Fensterhälfte mit der rechten Maustaste auf den Info-Balken mit Name, Größe, Typ
klicken. Nun erhalten Sie ein weiteres Menü, in dem Sie die angezeigten
Eigenschaften anpassen können.
Windows Explorer Gruppenanzeige
Um im Windows
Explorer alle in einem Verzeichnis enthaltenen Dateien in übersichtlichen, nach
Buchstaben geordneten Gruppen anzeigen zu lassen, führen Sie folgenden
Menübefehl aus:
"Ansicht/Symbole anordnen nach/In Gruppen anzeigen"
Windows Explorer in Ordner Ihrer Wahl starten
Der Windows Explorer startet von Haus aus im Ornder "Eigene Dateien". Um dies zu ändern erstellen sie eine Verknüpfung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Neu -> Verknüpfung. Im Textfeld "Geben Sie den Speicherort des Elements an", geben Sie folgende Befehlszeile ein: "%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,Hier geben Sie den Pfad an". Klicken Sie auf "weiter" und geben der der Verknüpfung einen Namen. Klicken Sie auf "Fertigstellen".
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